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    10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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    20.03.2006 - Weltweite Lesung von Eliot Weinbergers "Was ich hörte vom Irak"

    Die Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik mit Sitz in Berlin ruft dazu auf, den 3. Jahrestag des Kriegsbeginns im Irak am 20.März als Jahrestag der Politischen Lüge zu begehen. Ziel der damit verbundenen Veranstaltungen und Aktionen soll sein, das Bewusstsein über Inhalte und Formen politischer Kommunikation zu erhellen und die politische Lüge in welcher Form auch immer - ob wissenschaftlich, künstlerisch oder in Form einer Karikatur - der Kritik zu unterziehen.

    Der erstmals zu begehende Jahrestag der Politischen Lüge wird am 20.3.2006 in verschiedenen Städten weltweit u.a. mit Lesungen von Eliot Weinbergers "Was ich hörte vom Irak" stattfinden.


    Der Text ist eine Zusammenstellung von Statements, die von amerikanischen Regierungsangehörigen und deren Verbündeten vor und nach Ausbruch des Krieges gemacht wurden und basiert außerdem auf Aussagen von Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte und der irakischen Bevölkerung. Der Text zeichnet die Geschichte des Irak-Kriegs von 1992 bis 2005 in "O-Tönen" nach. Er wurde zuerst in der "London Review of Books" publiziert, ist mittlerweile in verschiedene Sprachen übersetzt worden und kann inzwischen 100.000 Einträge im Internet verzeichnen. Der vollständige deutsche Text ist in "Lettre International" 68, Berlin, Frühjahr 2005 erschienen. Die Fortsetzung "What I heard about Iraq in 2005" ist im Dezember 2005 in der "London Review of Books" erschienen. Auf der Website www.literaturfestival.com finden Sie die Originalversionen der Texte.

    Am 11. September vergangenen Jahres wurde eine szenische Lesung des Texts beim internationalen literaturfestival berlin gehalten. Unabhängig davon wurde der Text in Sydney, New York, Luxemburg, Indien und anderen Teilen der Welt öffentlich vorgetragen. Eine mulitmediale Bühnenversion wurde einige Monate lang in Los Angeles gezeigt.